Pfarreileben

Theater-Workshop der 1. Oberstufe

Isabelle Rechsteiner, eine Schauspielerin des Stadttheaters St. Gallen, gestaltete mit den ca. 30 Balgacher Schülern diesen Projekthalbtag, an dem es um Identitätsbildung und Selbsterfahrung ging. Es ist gar nicht so einfach, spontan durch Dialoge und Interaktion eine kleine Geschichte zu improvisieren, während alle andern auf einen schauen. Auch im späteren Arbeitsleben wird es immer wieder Situationen geben, in denen man sich oder etwas darstellen können sollte. Mit Freude und Eifer waren die Schüler dabei und haben so vom Engagement der begabten Schauspielerin profitiert.

Theater-Workshop der 1. Oberstufe 

Armin Scheuter

Erstkommunion in Balgach 

21 Erstkommunikanten besammelten sich beim Schulhaus Berg. Das Wetter meinte es sehr gut. Die Sonne strahlte exakt beim Besammeln auf die strahlenden Gesichter der Kinder. Die Freude und das Staunen waren riesengross, als die Erstkommunikanten ihre Familien und die vielen Leute vor der Kirche sahen. So zogen diese in Begleitung der Musikgesellschaft Balgach in die Pfarrkirche ein.

Erstmals durften die Kinder an diesem Tag das heilige Brot – die Hostie – empfangen. Die Vorbereitungen zu diesem grossen Fest wie auch der Gottesdienst waren auf das Thema „Jesus unser guter Hirte" abgestimmt. Als symbolisches Zeichen stellten die Kinder ihr selbstgebasteltes Schäfchen auf die Wiese zum guten Hirten Jesus. Der grosse Hirtenmantel drückt die Verbundenheit und den Schutz von Jesus aus. Nicht nur Jesus ist ein Hirte, sondern alle dürfen als Hirten unterwegs sein und die Gottes-

Botschaft von Liebe und Frieden in der Welt leben und weitertragen.

Der Festgottesdienst wurde musikalisch umrahmt von der Organistin Lisi Thurnher und von Katja Weber mit ihrer Querflöte.

Anschliessend an den Gottesdienst offerierte der Pfarreirat allen einen Apéro und die Musikgesellschaft spielte nochmals ein Ständchen...

Und so durften die Kinder diesen grossen Festtag geniessen und wird ihnen sicher immer in schöner Erinnerung bleiben.

Gabi Ammann

Alle waren wir ein wenig skeptisch wegen des Wetters – Anfang April und vom Frühling wenig zu sehen, dafür winterliche Temperaturen um die 4 Grad. Allerdings entpuppte sich dieser Faktor zum Pluspunkt für unseren Besuch im Skyline Park in Bad Wörishofen. Normalerweise heisst es in einem Vergnügungspark am Wochenende – sich in Geduld üben – d.h. lange Anstehen, ehe man auf die Achterbahn oder eine andere Attraktion darf – aber an diesem Samstag, konnte man fast immer durchlaufen, in die Bahn einsteigen und ab ging die Post – oft in schwindelerregende Höhen, mit abenteuerlichen Abstürzen gepaart.

im Skyline-Park in Bad Wörishofen 

Es war ein wildes und tolles Erlebnis, wenn man der hohen Ingenieurskunst vertraute und sich auf die waghalsigen Fahrgeschäfte einliess.

Skyline-Park in Bad Wörishofen

Nach acht Stunden Spass und Vergnügen waren dann alle glücklich und wieder wohlbehalten im warmen Car gelandet und es ging zurück nach Balgach. So schön kann ministrieren sein.

Armin Scheuter

Feierlich und mit strahlenden Gesichtern zogen die zukünftigen Erstkommunikanten am Palmsonntag in die Pfarrkirche ein. Als Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem durften sie ihr Palmkreuz mittragen. Dieses hatten sie am Samstagvormittag zusammen mit den Eltern im Frongarten selber gebunden. Dieser Anlass wird jedes Jahr vom Pfarreirat organisiert.

Palmsonntag in Balgach

Der Familiengottesdienst wurde von den Kindern mitgestaltet. So erlebten die Gottesdienstbesucher eine eindrückliche und berührende Passionsgeschichte vom Leiden und Sterben Jesus.

Ebenso gab die schöne musikalische Begleitung von Lisi Thurnher, unserer Organistin und Katja Weber mit ihrer Querflöte einen wunderbar festlichen Rahmen.

Gabo Ammann

Am Samstag, 09. März 2013 haben wiederum Tausende Freiwillige in der ganzen Schweiz 160‘000 Fairtrade-Rosen verkauft. Die Max-Havelaar Rosen wurden von der Migros zur Verfügung gestellt. Der Erlös der Rosenaktion – 800‘000 Franken – fliesst in die Projekte von Fastenopfer und Brot für alle.

Bei uns in Balgach haben sich die beiden 6. Religionsklassen Berg und Breite für den Rosenverkauf engagiert und sich somit für das Recht auf Nahrung für hungernde Menschen eingesetzt.

Offizielles Logo der Rosenaktion 

Von 08.00-12.00 Uhr unterhielten sie mit grossem Einsatz vier Verkaufsstände im Dorf. Obwohl die Schülerinnen und Schüler noch müde waren vom gerade hinter ihnen liegenden Skilager, verkauften sie dankenswerterweise doch 300 Rosen und freuten sich, dass so viele Dorfbewohner ihr Projekt unterstützten.

So konnte dem Fastenopfer rund Fr. 1'560.— überwiesen werden. Unterstützt werden mit dem Ertrag des Rosenverkaufs verschiedene Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, die die Menschen vor den Auswirkungen von Landraub schützen.

Gabriele Fiedler

Am Donnerstag, 07. März 2013 wurde in einer ökumenischen Feier zum Weltgebetstag, der zum Thema „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" gestaltet wurde von Frauen aus Frankreich, in das Kirchgemeindehaus eingeladen. Der Anlass wurde vom Frauenverein Balgach durchgeführt und von einem Vorbereitungsteam organisiert.

Weltgebetstag 

Anschliessend wurden die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Frankreich verwöhnt.

Isabella Oehler

Am Samstag, 23. Februar versammelten sich die Erstkommunikanten mit ihren Eltern im Frongarten zu einem begegnungsreichen Nachmittag. Das Thema „Jesus unser gute Hirte" zieht sich durch die ganzen Vorbereitungen auf das grosse Fest der Erstkommunion am 21. April. So wurde der Nachmittag auch mit einer dazu passenden Power-Point-Präsentation zum Psalm 23 „Der gute Hirte" gestartet: Mit mehr Bewegung ging das Programm nachher weiter. So galt es, auf der Schatzsuche mit den richtigen Antworten den nächsten Posten zu finden und als krönenden Abschluss den Schatz mit Goldkugeln und Edel-Gummibärlis zu entdecken.

Höhepunkte bildeten sicher das Anprobieren der Erstkommunion-Kleider und das Besteigen des Glockenturms. Mit viel Fantasie wurde das persönliche Erstkommunion-Schäfchen gestaltet und eine Familien-Kerze verziert, die nun zuhause immer wieder bis zum grossen Fest angezündet werden darf. Da staunte sicher auch manch Elternteil über das eigene wunderschöne Gebastelte. Nach einem feinen Z‘nachtBuffet mit Fleischkäse, Salat und Kuchen übten alle sehr schwungvoll mit unserer Organistin Lisi Thurnher die Lieder für den Gottesdienst. In der Kapelle feierten die Erstkommunikanten als Abschluss ihre TaufgelübdeErneuerung.

Eltern-Kind-Nachmittag zur Erstkommunion

Mit Stolz und Freude übergaben die Eltern die Taufkerze ihrem Kind. Als krönender Höhepunkt durften die Kinder ihre Eltern mit einem Weihwasser-Kreuz auf die Stirn segnen. Mit dieser Geste wollten sie ihnen ihre Liebe und ihren Dank zeigen und so zum Ausdruck bringen. So zeigte dieser lange intensive, aber schöne Tag viele glückliche, strahlende Kindergesichter, die mit ihren Eltern vieles vorbereitet haben, besonders aber gemeinsame Zeit verbringen durften. So will Jesus nicht nur unser Hirte sein, sondern auch wir dürfen jederzeit wie Hirten sein. Jeder darf einen anderen tragen, halten und schützen.

Gabi Ammann

Die Gassenküche in St. Gallen ist ein wichtiger sozialer Dreh- und Angelpunkt, für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

Für wenig Geld eine warme Mahlzeit zu erhalten, einen Ort zu haben, wo man sich aufwärmen und mit anderen ins Gespräch kommen kann – das bietet diese Einrichtung. Auch die Schüler kamen ins Gespräch – mit einer Klientin. Ihre offene Art, von ihrem Schicksal zu erzählen, aber auch ihre warnenden Worte, machten Eindruck. Thema war vor allem ihre Drogensucht, die viele Dinge in ihrem Leben zerstört hat und sie ganz gefangen nahm.

Religionstag der 3. Oberstufe in der Gassenküche St. Gallen

Auch am Nachmittag wurde das Thema Drogen wieder aufgenommen. Durch einen Referenten, der es mit Hilfe seines Glaubens an Jesus Christus geschafft hat, sich aus diesen Fesseln zu befreien. Heute arbeitet er in einer Entzugsklinik und versucht, den Menschen dort zu helfen und beizustehen.

Es war sicher ein Tag, der wichtige Einsichten ins Leben ermöglicht hat – gerade für junge Menschen, die ihren Weg ins Erwachsenenalter erst finden müssen.

Armin Scheuter

Armin Scheuter

Frauenfrühstück - organisiert vom Frauenverein Balgach 

Am Samstag, 19. Januar, lud der Frauenverein Balgach zum Frühstückstreff mit Vortrag ein. 45 Frauen folgten der Einladung und genossen einen feinen Zmorge von einem reichhaltigen Buffet. Anschliessend erzählte Peter Eggenberger unter dem Motto «Lache isch gsund» ein paar originelle Kurzgeschichten von der Heillandschaft beider Appenzell, die auch in seinen Büchern nachzulesen sind. Die lustigen Episoden der berühmten Ärzte und Patienten brachten die Frauen zu manchem Lachen und Schmunzeln. Viele Frauen liessen sich danach ihre gekauften Bücher signieren. In gemütlicher Runde liess man dann den gelungenen Morgen ausklingen.

Esther Bürki

Seniorennachmittag 

Der Vortrag: «Wenn das Gestern heute schon vergessen ist» im Rahmen unserer Seniorennachmittage war ein voller Erfolg. Ute und Horst Schmikowski aus Hagen ermöglichten es, durch ihre lebendigen Ausführungen, teils sogar gespickt mit theatralischen Einlagen und dank ihrer hohen fachlichen Kompetenz allen Anwesenden einen guten Einblick zu geben über den Umgang mit Vergesslichkeit und Demenz im Alter. Es wurde deutlich, dass es ganz verschiedene Formen von Vergesslichkeit und Demenz gibt. Sowie dass man durch eine bewusste Lebensführung durchaus vorbeugen kann. Darüber hinaus wurde betont, wie wichtig es sei, dass man frühzeitig eine ärztliche Abklärung vornehmen lässt – denn es lässt sich doch medikamentös einiges verbessern, besonders bei der vaskulären Demenz, und bei der Alzheimer-Erkrankung zumindest eine Verzögerung der Symptome erwirken.

Armin Scheuter
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